St. Agatha-Grundschule Alverskirchen

GEMEINSAM STÄRKEN AUSBAUEN

"Donnerwetter, Blitz heran, kleine Hex' fängt jetzt hier an."

So leitete Schulleiterin Antonia Heringloh am Freitagnachmittag vor gespannten Zuschauern das diesjährige Theaterstück der Alverskirchener Grundschüler ein. In zahlreichen Proben seit Januar hatten die das Bühnenstück "Die kleine Hexe" von Offried Preußler einstudiert. Es zeigte sich schnell, dass die Grundschüler die Kunst des Theaterspiels beherrschten und die Arbeit der vergangenen Monate erfolgreich war. Auch das Wetter spielte passend zum Beginn des Open-Air-Theaterstücks mit.

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Die Titelheldin, "die kleine Hexe", spielte Franziska Hülsmann. Ihre Figur sei "gerade mal 127 Jahre alt" und damit viel zu jung sich ihren sehnlichsten Wunsch selbst zu erfüllen: Die Teilnahme an der Walpurgisnacht, der großen Hexenfeier auf dem Blocksberg. Trotz der Befürchtugnen ihres besten Freundes, des Raben Abraxas, den Moritz Hegemann verkörperte, fliegt die Hexe aber zum Blocksberg, wo sie ihren Lehrerinnen, die "bösen, großen Hexen", begegnet. "All die kleinen jungen Hexen lassen wir heut nicht herein", schallt es ihr entgegen.


Gegen den Willen von Rumpumpel (Karin Große Inkrott) macht die Oberhexe der "kleinen Hexe" Hoffnungen, im nächsten Jahr an der Walpurgisnacht teilnehmen zu dürfen. Im nächsten Jahr bin ich eine gute Hexe, ich verspreche es", sagt die. Mit der Prüfung "der bösen Hexen" stellt die "kleine Hexe" dann ihre Hexenkünste unter Beweis. "Ausgezeichnet, ausgezeichnet und ich erlaube Dir, dass Du in Zukunft mit uns auf der Walpurgisnacht hexen darfst", so die Oberhexe. Doch "die kleine Hexe" freut sich zu früh: Die böse Hexe Rumpumpel hat sie ausspioniert und bei ihren Hexenfreundinnen angeschwärzt. So fällt sie doch durch ihre Prüfung, denn "Hexen müssen gut darin sein, böse zu sein", betont der Hexenrat, "Gutes tun macht halt nicht immer die gute Hexe aus". Der Bestrafung weicht die kleine Hexe aber aus und sorgt fürs Happy End, indem sie den "großen Hexen" ihre Zauberbücher und Besen und somit ihre Hexenkraft wegnimmt.


"Besonderheit in diesem Jahr ist, das die Kinder gemeinsam mit ihren Lehrerinnen auftreten", erzählte Frau Heringloh, die selbst als Oberhexe im Theaterstück fungierte. In die Wege geleitet wurde das Projekt von Karin Große Inkrott und Musiklehrerin Rita von Ijzerlooij. Ein Highlight der Aufführung war sicherlich die Inszenierung des Schützenfestes. Hier zeigte sich besonders, wie viel Freude und Spaß die Kinder am Bühnenstück hatten. Wie beim großen Schützenfest simulierten die Jungen der 4. Klasse ein Vogelschießen. Besonders Ole Lenze, der seinem Schützebruder Jannik Stein entgegnete, "Hast wohl kein Zielwasser getrunken, was?", sorgte für Lachen im Publikum. "Ein Schützenfest ohne Schützenkönig gibt es nicht. Es wird so lange weiter geschossen bis ein Schützenknig feststeht", stelle Hauptkommandeur Alexander Vogt fest.
Viele Helfer sorgten im Hindergrund für einen reibungslosen Ablauf. Mit einstudierten Tanzeinlagen konnten sich auch die Erstklässler als "Tanzgemüse" in Szene setzen. Dafür, dass sie einheitliche Kleidung trugen, sorgte Frau Hack, die extra Kostüme anfertigte. "Ihr ward alle Spitze. Ich bin richtig stolz auf Euch", freute sich Schulleiterin Antonia Heringloh am Ende.


Die Zuschauer waren sich einig: Die Kinder können stolz auf ihre Leistung sein. Besonders für die Viertklässler, die nach den Sommerferien auf weiterführende Schulen ihren Weg gehen werden, ist das Theaterstück ein Ergeignis, das sie wohl immer an ihre Grundschulzeit erinnern wird. Nach der Aufführung freuten sich die Kinder auf den gemeinsamen Ausklang mit ihren Eltern, Großeltern, Geschwistern und Freunden. Dabei gab es Hexengerichte und einen Hexentrank.

Artikel der Tageszeitung "Westfälische Nachrichten" vom 15.05.2012

 

 

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